Low Intervention
Low-Intervention ist genau das, wonach es klingt: Wir erzeugen Weine, die sowohl im Weingarten als auch im Keller mit möglichst geringem menschlichem Eingriff. Die Philosophie dahinter bedeutet, Trauben und Wein zu ermöglichen, ihren natürlichen Charakter zum Ausdruck zu bringen – ohne den Einsatz von Zusatzstoffen, Manipulationen und technologischen Eingriffen.
Neu ist das allerdings nicht, es ist die Rückkehr zu traditionellen Methoden der Weinbereitung, in denen ich als Winzer eher Hüter der natürlichen Prozesse denn Manipulator bin. Ich begleite den Wein durch seine natürliche Entwicklung, anstatt ihn in ein Schema zu pressen.
Das beginnt im Weingarten mit biodynamischen Bewirtschaftungsformen, ohne den Einsatz synthetischer Düngemittel, Herbizide oder Pestizide. Stattdessen greifen wir auf natürliche Methoden zurück, um die Bodengesundheit zu erhalten, Schädlinge zu regulieren und Biodiversität zu fördern.
Unser Ziel ist es, ein gesundes, ausgewogenes Ökosystem zu schaffen, in dem die Reben gedeihen und Trauben hervorbringen, die ein authentischer Ausdruck ihres Terroirs sind.
Im Keller entstehen unsere Weine mit minimaler technischer Einflussnahme. Ohne kommerzielle Reinzuchthefen oder gängige önologische Maßnahmen wie Kälte- oder Wärmestabilisierung, Schönung und Filtration, da diese dem Wein natürliche Aromen und Textur nehmen können.
Das Ergebnis ist ein Wein, von dem wir meinen, dass er authentischer, ausdrucksstärker und stärker von den Trauben und ihrem Herkunftsort geprägt ist.